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Droht Gott Gefahr aus dem All?
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Widersprüche in der Bibel:
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Re: Droht Gott Gefahr aus dem All?
Belu hat geschrieben:Ich sehe es wirklich so, dass es mir egal ist, ob es auf anderen Planeten Leben gibt. Denn zuerst muss ich es erstmal schaffen mich noch mehr um die Menschen um mich herum zu kümmern.
Hi Belu
Man kann das eine tun, ohne das andere zu lassen. Wenn es Leben auf anderen Planeten gibt und Gott der Schöpfer des ganzen Univsersums ist, dann hat er dieses Leben auch geschaffen. Das wäre doch überaus spannend und interessant und sollte dir nicht egal sein.
Zudem würden sich dann Fragen ergeben, die wirklich an die Wurzel des Ganzen gehen. Und das finde ich unheimlich spannend.
Belu hat geschrieben:
Wie ich uns sehe? Als wundervolle "Erfindung" Gottes.
Ich sag mal Jain. Einerseits wundervoll, da gebe ich dir Recht, andererseits erschreckend und grauenvoll. Das muß man immer dazu sagen, beide Seiten gehören zur menschlichen Natur. Und daran ändert nichts, ob uns Gott geschaffen hat oder die Evolution.
"Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen" - Galileo Galilei
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sven23 - Beiträge: 4380
- Registriert: 24. November 2011 20:13
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Re: Droht Gott Gefahr aus dem All?
sven23 hat geschrieben:Hi Belu
Man kann das eine tun, ohne das andere zu lassen. Wenn es Leben auf anderen Planeten gibt und Gott der Schöpfer des ganzen Univsersums ist, dann hat er dieses Leben auch geschaffen. Das wäre doch überaus spannend und interessant und sollte dir nicht egal sein.
Zudem würden sich dann Fragen ergeben, die wirklich an die Wurzel des Ganzen gehen. Und das finde ich unheimlich spannend.
Stimmt, das mag spannend sein. Aber man muss eben auch akzeptieren, wenn andere das anders sehen. Ebenso, wie ich eben nicht so sehr interessiert bin an Naturwissenschaften und Forschung, ist es eben auch nicht von großem Interesse für mich, ob es Leben im All gibt. Wenn es so ist und wenn es für uns von Bedeutung ist, dann wird Gott dafür sorgen, dass wir es erfahren. Bis dahin gilt für mich, dass meine Nächsten...die Menschen hier...wichtig für mich sind. Und wie schon vorher mal geschrieben: Es ist schwer, das eine zu tun ohne das andere zu lassen. Denn wenn für die Forschung in fernen Galaxien schrecklich viel Geld ausgegeben wird, das hier auf der Erde Menschenleben retten oder erträglicher machen könnte, dann ist das für mich nicht vereinbar.
sven23 hat geschrieben:Ich sag mal Jain. Einerseits wundervoll, da gebe ich dir Recht, andererseits erschreckend und grauenvoll. Das muß man immer dazu sagen, beide Seiten gehören zur menschlichen Natur. Und daran ändert nichts, ob uns Gott geschaffen hat oder die Evolution.
Sicher, beide Seiten gehören dazu. Und ich denke schon, dass es genau für diese Sichtweise wichtig ist, dass man daran glaubt, dass Gott uns geschaffen hat. Denn ER fordert von uns eben nicht die schreckliche, grauenvolle Seite gewinnen zu lassen, sondern uns zu prüfen und zu versuchen, nur eine Seite gewinnen zu lassen. Dabei hilft uns der Glaube an die Evolution ganz und gar nicht.
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Belu - Moderator

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Re: Droht Gott Gefahr aus dem All?
Hi Belu,
Für den einen ist er also dann der Sonnengott Aton, für den anderen Zeus oder Apoll, und für den Dritten der große Manitu, Herr der ewigen Jagdgründe? Und es spielt keine Rolle ob man Allah oder Jahwe anbetet?
Siehst du wo das hinführt, wenn jeder Gott sehen darf wie er will?
Das wäre das totale Chaos!
Jeden Morgen sollten wir aufstehen und Gott für all diese Schönheit danken. Aber auch immer im Bewusstsein, dass wir die Verantwortung tragen. Ich sehe es wirklich so, dass es mir egal ist, ob es auf anderen Planeten Leben gibt. Denn zuerst muss ich es erstmal schaffen mich noch mehr um die Menschen um mich herum zu kümmern. Wenn ich die aber nur als irgendeine Affenart sehe, dann schätze ich sie auch nicht genug.
Das war eine rhetorische Frage. Ich wollte dir damit nur zeigen, welchen unbedeutenden Betrag man in das SETI-Programm gesteckt hat. Grundlagenforschung wie diese ist wichtig, weil sie letztlich die Grundlage sein kann für das Wissen unserer Kinder und Kindeskinder. Wir dürfen das nicht gegen Null fahren.
deine humanitäre Einstellung erscheint mir vorbildlich, aber sie ist nicht für Jedermann. Dabei spielt es letztlich keine Rolle, ob mit Gott oder ohne... Es wird immer egoistische und großzügige Menschen geben.
Wenn du die Liste der großen Philanthropen der letzten 100 Jahre anschaust (von Rockefeller bis Gates), wirst du mehr Ungläubige als Gläubige finden.
Und wenn du schaust was säkulare Organisationen wie "Terre des Hommes" oder "Ärzte ohne Grenzen" in den letzten Jahren alles für die Dritte Welt getan haben, dann stehen sie den christlichen Hilfswerken in Nichts nach!
Fazit:
Gott ist kein Garant für Tugend und gute Taten, und, wenn ich die katholische Kirche ansehe, schon gar nicht für moralisches Verhalten.
Also du meinst man könne sich aussuchen wie man Got sieht...?Belu hat geschrieben: Aber dass Gott für jeden etwas anderes ist, das ist schon richtig. Und das ist doch auch wundervoll oder nicht? Du bist ein völlig anderer Mensch als ich.
Für den einen ist er also dann der Sonnengott Aton, für den anderen Zeus oder Apoll, und für den Dritten der große Manitu, Herr der ewigen Jagdgründe? Und es spielt keine Rolle ob man Allah oder Jahwe anbetet?
Siehst du wo das hinführt, wenn jeder Gott sehen darf wie er will?
Das wäre das totale Chaos!
Also doch der Gott der Bibel, der die Welt schuf, und uns Primaten sich als Lieblingsgeschöpfe auserwählt hat?Belu hat geschrieben:Und ich denke, er hat uns alles gesagt, was wir über Gott wissen müssen. Seine Worte sind die Richtlinie. Er erklärt uns Gott. Und da gibt es dann auch keine Beliebigkeit mehr.
Sind denn Tiere nicht auf die gleiche Weise entstanden?Belu hat geschrieben:Wie ich uns sehe? Als wundervolle "Erfindung" Gottes.
Jeden Morgen sollten wir aufstehen und Gott für all diese Schönheit danken. Aber auch immer im Bewusstsein, dass wir die Verantwortung tragen. Ich sehe es wirklich so, dass es mir egal ist, ob es auf anderen Planeten Leben gibt. Denn zuerst muss ich es erstmal schaffen mich noch mehr um die Menschen um mich herum zu kümmern. Wenn ich die aber nur als irgendeine Affenart sehe, dann schätze ich sie auch nicht genug.
He, he, he...Belu hat geschrieben:Gut, das machen wir! Wann fangen wir an?![]()
Das war eine rhetorische Frage. Ich wollte dir damit nur zeigen, welchen unbedeutenden Betrag man in das SETI-Programm gesteckt hat. Grundlagenforschung wie diese ist wichtig, weil sie letztlich die Grundlage sein kann für das Wissen unserer Kinder und Kindeskinder. Wir dürfen das nicht gegen Null fahren.
Nun Belu...Belu hat geschrieben: Sicher, auch für andere da sein...das machen viele. Aber mir hat Gott und die Bibel dabei geholfen, mir mal bewusst zu machen, dass ich nicht das arme Menschlein bin, dass doch auch nur glücklich sein möchte.
deine humanitäre Einstellung erscheint mir vorbildlich, aber sie ist nicht für Jedermann. Dabei spielt es letztlich keine Rolle, ob mit Gott oder ohne... Es wird immer egoistische und großzügige Menschen geben.
Wenn du die Liste der großen Philanthropen der letzten 100 Jahre anschaust (von Rockefeller bis Gates), wirst du mehr Ungläubige als Gläubige finden.
Und wenn du schaust was säkulare Organisationen wie "Terre des Hommes" oder "Ärzte ohne Grenzen" in den letzten Jahren alles für die Dritte Welt getan haben, dann stehen sie den christlichen Hilfswerken in Nichts nach!
Fazit:
Gott ist kein Garant für Tugend und gute Taten, und, wenn ich die katholische Kirche ansehe, schon gar nicht für moralisches Verhalten.
Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.
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Pluto - Beiträge: 10278
- Registriert: 2. November 2011 06:17
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Re: Droht Gott Gefahr aus dem All?
Absolut richtig bis hierhin und diese Erkenntnis von Cantebury, die hat auch schon Jesaja gehabt, der erkannt, dass wir Menschen Gott nicht erkennen können, deshalb hat er dafür gebetet und Gott hat ihn erhört und er schickte Jesus Christus, seinen Sohn auf die Welt.Pluto hat geschrieben:Alle Gottesdefinitionen mit denen ich bisher zu tun hatte, sind entweder beliebig oder kindisch, so wie der ontolgische Gottesbeweis des Anselm von Canterbury, der sagte Gott sei das, worüber hinaus nichts Größeres gedacht werden kann...
Nein! All diese Vorstellungen von Gott, das sind nichts weiter als Vorstellungen, nur durch Jesus über den die Evangelien berichten, zeigen uns wie Gott wirklich ist. Von den ganzen anderen "Göttern" können wir nichts wissen, weil keiner von Ihnen spricht über Gott wie Jesus es tat und es hat auch keiner so bewundernswert gelebt wie Jesus.Pluto hat geschrieben:Für den einen ist er also dann der Sonnengott Aton, für den anderen Zeus oder Apoll, und für den Dritten der große Manitu, Herr der ewigen Jagdgründe? Und es spielt keine Rolle ob man Allah oder Jahwe anbetet?
Siehst du wo das hinführt, wenn jeder Gott sehen darf wie er will?
Das wäre das totale Chaos!
Ja genau, diese Primaten, die als einziges Geschöpf auf Erden die Fähigkeit der (Selbst)-Reflektion haben.Pluto hat geschrieben:Also doch der Gott der Bibel, der die Welt schuf, und uns Primaten sich als Lieblingsgeschöpfe auserwählt hat?
Ja.Pluto hat geschrieben:Sind denn Tiere nicht auf die gleiche Weise entstanden?
Ich weiß nicht mit wie viel Selbstironie du das verfasst hast, aber, ich hoffe keine, denn du hast es mit der Aussage auf den Punkt gebracht.Pluto hat geschrieben:Jeden Morgen sollten wir aufstehen und Gott für all diese Schönheit danken. Aber auch immer im Bewusstsein, dass wir die Verantwortung tragen. Ich sehe es wirklich so, dass es mir egal ist, ob es auf anderen Planeten Leben gibt. Denn zuerst muss ich es erstmal schaffen mich noch mehr um die Menschen um mich herum zu kümmern. Wenn ich die aber nur als irgendeine Affenart sehe, dann schätze ich sie auch nicht genug.

Deine Aussage muss ich ein wenig vervollständigen: Das aufrichtige Vertrauen auf Gott ist ein Garant für Tugend und gute Taten, und, wenn man die Menschen ansieht, unabhängig ob sie gläubig oder ungläubig sind, kann man erkennen, das der Mensch von sich selbst nicht für moralisch gutes Verhalten einsteht, sondern eher das Gegenteil.Pluto hat geschrieben:Gott ist kein Garant für Tugend und gute Taten, und, wenn ich die katholische Kirche ansehe, schon gar nicht für moralisches Verhalten.
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Yusuke - Beiträge: 4263
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Re: Droht Gott Gefahr aus dem All?
Yusuke hat geschrieben:Ich weiß nicht mit wie viel Selbstironie du das verfasst hast, aber, ich hoffe keine, denn du hast es mit der Aussage auf den Punkt gebracht.Pluto hat geschrieben:Jeden Morgen sollten wir aufstehen und Gott für all diese Schönheit danken. Aber auch immer im Bewusstsein, dass wir die Verantwortung tragen. Ich sehe es wirklich so, dass es mir egal ist, ob es auf anderen Planeten Leben gibt. Denn zuerst muss ich es erstmal schaffen mich noch mehr um die Menschen um mich herum zu kümmern. Wenn ich die aber nur als irgendeine Affenart sehe, dann schätze ich sie auch nicht genug.
Da ist was falsch gelaufen, denn das hat Pluto überhaupt nicht geschrieben sondern ich
Ist nur falsch zitiert worden. Danke, dass dir meine Aussage gefällt und ich denke, da du nun weisst, dass ich das geschrieben habe, weisst du auch, dass gar keine Ironie darin enthalten ist 
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Belu - Moderator

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Re: Droht Gott Gefahr aus dem All?
Pluto hat geschrieben:Hi Belu,Also du meinst man könne sich aussuchen wie man Got sieht...?Belu hat geschrieben: Aber dass Gott für jeden etwas anderes ist, das ist schon richtig. Und das ist doch auch wundervoll oder nicht? Du bist ein völlig anderer Mensch als ich.
Für den einen ist er also dann der Sonnengott Aton, für den anderen Zeus oder Apoll, und für den Dritten der große Manitu, Herr der ewigen Jagdgründe? Und es spielt keine Rolle ob man Allah oder Jahwe anbetet?
Siehst du wo das hinführt, wenn jeder Gott sehen darf wie er will?
Das wäre das totale Chaos!Also doch der Gott der Bibel, der die Welt schuf, und uns Primaten sich als Lieblingsgeschöpfe auserwählt hat?Belu hat geschrieben:Und ich denke, er hat uns alles gesagt, was wir über Gott wissen müssen. Seine Worte sind die Richtlinie. Er erklärt uns Gott. Und da gibt es dann auch keine Beliebigkeit mehr.
Ja, natürlich der Gott der Bibel. Kein Sonnengott oder was auch immer. Denn das sind alle nur von den Menschen gemachte Geschöpfe. Ich meinte auch nicht, dass sich jeder seinen eigenen Gott machen kann, sondern dass der EINE GOTT so großartig ist, dass man ihn auf ach so wichtige Kleinigkeiten von Menschen gemacht festlegen kann. Aber da werden wir uns nie einig werden. Das weiss ich. Ich finde das wirklich schade. Mir hat mal jemand gesagt: Lies doch einfach mal die Bibel. Ich hab damals gedacht: der spinnt doch! Aber jetzt bin ich diesem Menschen so sehr dankbar. Ich kannte Gott gar nicht vorher. Wie gern würde ich dir sagen: Lies doch einfach mal die Bibel. Vorurteilsfrei. Mit deinen Augen. Und mit deinen Gedanken. Lass Jesus doch einfach mal in dir wirken.
Pluto hat geschrieben:Nun Belu...Belu hat geschrieben: Sicher, auch für andere da sein...das machen viele. Aber mir hat Gott und die Bibel dabei geholfen, mir mal bewusst zu machen, dass ich nicht das arme Menschlein bin, dass doch auch nur glücklich sein möchte.
deine humanitäre Einstellung erscheint mir vorbildlich, aber sie ist nicht für Jedermann. Dabei spielt es letztlich keine Rolle, ob mit Gott oder ohne... Es wird immer egoistische und großzügige Menschen geben.
Siehst du, ich bezeichne meine Einstellung nicht humanistisch. Ich bin Christ. Also ist meine Einstellung christlich. Und sicher wird es immer egoistische Menschen geben, aber es ist trotzdem auch meine Aufgabe sie darauf aufmerksam zu machen, dass sie egoistisch sind.
Pluto hat geschrieben:Wenn du die Liste der großen Philanthropen der letzten 100 Jahre anschaust (von Rockefeller bis Gates), wirst du mehr Ungläubige als Gläubige finden.
Und wenn du schaust was säkulare Organisationen wie "Terre des Hommes" oder "Ärzte ohne Grenzen" in den letzten Jahren alles für die Dritte Welt getan haben, dann stehen sie den christlichen Hilfswerken in Nichts nach!
Denkst du, dass ich Rockefeller oder Gates als Vorbild ansehe? Als nachstrebenswerte Vorbilder? Warum? Weil sie reich sind? Sie sollten ihren unermesslichen Reichtum mit anderen teilen, die weniger haben. Dann wären sie meine Vorbilder. Denkst du, dass das Argument, dass diese Menschen eher nicht gläubig sind, mich irgendwie beeindrucken könnte? Nein. Ganz und gar nicht. Ich messe Menschen nicht an ihrem Erfolg. Ich habe in meinem Leben viele Menschen, die nicht glauben und viele, die glauben. Ich liebe sie alle. Sie sind meine Freunde, sie sind meine Familie. Aber...du wirst es nicht für möglich halten...ich sehe auch dort Unterschiede zwischen Gläubigen und Ungläubigen.
Pluto hat geschrieben:Fazit:
Gott ist kein Garant für Tugend und gute Taten, und, wenn ich die katholische Kirche ansehe, schon gar nicht für moralisches Verhalten.
Und deshalb ist mein Fazit: Ich denke schon, dass Gott, dass der Glaube, einen Menschen demütiger werden lässt und somit auch dabei hilft, seine eigenen Fehler bessser zu erkennen. Aber nicht jeder, der sich Christ nennt, trägt Jesus auch wirklich in seinem Herzen. Und die katholische Kirche ist auch nur eine menschliche Organisation.
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Belu - Moderator

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Re: Droht Gott Gefahr aus dem All?
Hi Artur,
Wir sind nicht die einzigen Tiere mit der Fähigkeit der Selbstreflexion. Das haben andere Primaten, Delfine, und vllt. auch Elefanten.
Aber wir können es (meistens) besser als andere Tiere.
Ich denke dass unsere Besonderheiten ganz wo anders liegen:
1.) In der Fähigkeit Symbolik und Sprache zur Kommunikation zu nutzen
2.) In der Gabe, mögliche Handlungen uns auszudenken, und sie im Gedanken durchzuspielen (das muss bei der Mammutjagd eine ganz entscheidender Vorteil gewesen sein).
3.) Wir sind einmalig in der Form unseres Zusammenlebens, mit der Familie als Einheit in einer sozialen Umgebung, mit anderen Familien zusammen.
Alle drei Faktoren sind einzigartig in der gesamten Tierwelt!
Das Erste, dass Gottvertrauen Tugend und gute Taten sichert ist purer Unsinn, wenn man die Fakten der Geschichte des Christentums betrachtet.
Beim zweiten Punkt, gebe ich dir vollkommen Recht!
Wenn darüber gesprochen wird, kommt mir immer das Gedicht von Alfred Lord Tennyson in den Sinn:
Who trusted God was love indeed
And love Creation's final law
Tho' Nature, red in tooth and claw
With ravine, shriek'd against his creed.
Auf deutsch heißt das (in meiner bescheidenen Übersetzung) so viel wie:
Wer kann dem Gott der Liebe noch vertrauen,
In Liebe gar ein Gebot der Schöpfung seh'n,
Rot sind die Klau'n und Zähne der Natur,
Klamm ertönt ihr Geschrei ge'n den Glauben.
Nein.Yusuke hat geschrieben:Ja genau, diese Primaten, die als einziges Geschöpf auf Erden die Fähigkeit der (Selbst)-Reflektion haben.Pluto hat geschrieben:Also doch der Gott der Bibel, der die Welt schuf, und uns Primaten sich als Lieblingsgeschöpfe auserwählt hat?
Wir sind nicht die einzigen Tiere mit der Fähigkeit der Selbstreflexion. Das haben andere Primaten, Delfine, und vllt. auch Elefanten.
Aber wir können es (meistens) besser als andere Tiere.
Ich denke dass unsere Besonderheiten ganz wo anders liegen:
1.) In der Fähigkeit Symbolik und Sprache zur Kommunikation zu nutzen
2.) In der Gabe, mögliche Handlungen uns auszudenken, und sie im Gedanken durchzuspielen (das muss bei der Mammutjagd eine ganz entscheidender Vorteil gewesen sein).
3.) Wir sind einmalig in der Form unseres Zusammenlebens, mit der Familie als Einheit in einer sozialen Umgebung, mit anderen Familien zusammen.
Alle drei Faktoren sind einzigartig in der gesamten Tierwelt!
Wie Belu schon sagte, das war von ihr.Yusuke hat geschrieben: Ich weiß nicht mit wie viel Selbstironie du das verfasst hast, aber, ich hoffe keine, denn du hast es mit der Aussage auf den Punkt gebracht.
Hmmm.... 50:50... Das sind zwei ganz unterschiedliche Aussagen:Yusuke hat geschrieben:Das aufrichtige Vertrauen auf Gott ist ein Garant für Tugend und gute Taten, und, wenn man die Menschen ansieht, unabhängig ob sie gläubig oder ungläubig sind, kann man erkennen, das der Mensch von sich selbst nicht für moralisch gutes Verhalten einsteht, sondern eher das Gegenteil.
Das Erste, dass Gottvertrauen Tugend und gute Taten sichert ist purer Unsinn, wenn man die Fakten der Geschichte des Christentums betrachtet.
Beim zweiten Punkt, gebe ich dir vollkommen Recht!
Wenn darüber gesprochen wird, kommt mir immer das Gedicht von Alfred Lord Tennyson in den Sinn:
Who trusted God was love indeed
And love Creation's final law
Tho' Nature, red in tooth and claw
With ravine, shriek'd against his creed.
Auf deutsch heißt das (in meiner bescheidenen Übersetzung) so viel wie:
Wer kann dem Gott der Liebe noch vertrauen,
In Liebe gar ein Gebot der Schöpfung seh'n,
Rot sind die Klau'n und Zähne der Natur,
Klamm ertönt ihr Geschrei ge'n den Glauben.
Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.
[George Orwell]
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Pluto - Beiträge: 10278
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Re: Droht Gott Gefahr aus dem All?
Hi Belu,
Dacht' ich's mir.
Also ist die Vorstellung Gottes nicht so beliebig wie du es zuerst hingestellt hattest.
Er ist also in deinen Augen doch der Schöpfergott und der persönliche Gott in einer Person.
Genau das finde so total unwahrscheinlich und unglaubwürdig, dass es mir ehrlich gesagt albern vorkommt, so wie es mal Einstein sagte:

35 Millarden Dollar!!! Weißt du wie viel das ist Belu? Die Hälfte von Gates' Vermögen für einen (mehrere) guten Zweck!
Das sind Vorbilder, die es sich lohnt zu haben, liebe Belu!
Welche christliche Organisation tut auch nur halb so viel für die Dritte Welt wie diese zwei Männer? Warum meinst du, tun sie es, obwohl sie nicht an Gott glauben?
Belu hat geschrieben:Ja, natürlich der Gott der Bibel. Kein Sonnengott oder was auch immer.
...
Wie gern würde ich dir sagen: Lies doch einfach mal die Bibel. Vorurteilsfrei. Mit deinen Augen. Und mit deinen Gedanken. Lass Jesus doch einfach mal in dir wirken.
Dacht' ich's mir.
Also ist die Vorstellung Gottes nicht so beliebig wie du es zuerst hingestellt hattest.
Er ist also in deinen Augen doch der Schöpfergott und der persönliche Gott in einer Person.
Genau das finde so total unwahrscheinlich und unglaubwürdig, dass es mir ehrlich gesagt albern vorkommt, so wie es mal Einstein sagte:
A. Einstein hat geschrieben:Das Wort Gott bedeutet für mich nicht mehr als ein Ausdruck und ein Produkt menschlicher Schwäche, die Bibel ist eine Sammlung von ehrenwerten, aber primitiven Legenden, die dennoch ziemlich kindisch sind.
So wie du dich beschreibst, bist du auch ein Humanist. Wenn du dazu noch als Christ bezeichnen willst, soll's mir Recht sein...Belu hat geschrieben:Siehst du, ich bezeichne meine Einstellung nicht humanistisch. Ich bin Christ. Also ist meine Einstellung christlich.

Aber ja doch!Belu hat geschrieben:Denkst du, dass ich Rockefeller oder Gates als Vorbild ansehe? Als nachstrebenswerte Vorbilder?Wenn du die Liste der großen Philanthropen der letzten 100 Jahre anschaust (von Rockefeller bis Gates), wirst du mehr Ungläubige als Gläubige finden.
Darum!Belu hat geschrieben:Warum?
Weil sie reich sind? Sie sollten ihren unermesslichen Reichtum mit anderen teilen, die weniger haben. Dann wären sie meine Vorbilder.
Wiki hat geschrieben: Die Rockefeller-Stiftung (engl. Rockefeller Foundation) ist eine in New York City beheimatete Organisation. Sie wurde von John D. Rockefeller gegründet mit dem Zweck, das „Wohl der Menschheit auf der ganzen Welt“ zu fördern.
Wiki hat geschrieben:Die Bill & Melinda Gates Foundation ist an den Einlagen gemessen die mit Abstand größte Privat-Stiftung der Welt.
William Gates sr. leitet die Bill & Melinda Gates Foundation mit über 830 Mitarbeitern und einem Kapitalgrundstock von rund 35,2 Mrd. US$
Die Stiftung engagiert sich in der landwirtschaftlichen Entwicklung. Bis Juni 2011 wurden über 1,8 Milliarden US-Dollar bereitgestellt. Beiträge werden in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Agrarpolitik und Marktzugang geleistet.
Die Stiftung unterstützt die Behandlung und Bekämpfung von Krankheiten in der ganzen Welt. Dazu gehören Projekte zur Versorgung von Aids-Kranken in Botswana und die Bereitstellung von Geld für Impfprogramme von Kindern in Indien und Afrika. Weiterhin engagiert sie sich in der Forschung nach Impfstoffen gegen Aids, Tuberkulose und Malaria sowie der Bereitstellung von Impfstoffen gegen Kinderlähmung,[2] Diphtherie, Keuchhusten, Masern und Gelbfieber.
35 Millarden Dollar!!! Weißt du wie viel das ist Belu? Die Hälfte von Gates' Vermögen für einen (mehrere) guten Zweck!
Das sind Vorbilder, die es sich lohnt zu haben, liebe Belu!
Welche christliche Organisation tut auch nur halb so viel für die Dritte Welt wie diese zwei Männer? Warum meinst du, tun sie es, obwohl sie nicht an Gott glauben?
Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.
[George Orwell]
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Pluto - Beiträge: 10278
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Re: Droht Gott Gefahr aus dem All?
Absolut! Deshalb halte ich es für eine Anmaßung zu sagen, wir Menschen sind wie Tiere.Pluto hat geschrieben:Alle drei Faktoren sind einzigartig in der gesamten Tierwelt!

Ja, ich hab's verstanden, aber ihre Aussage ist für mich so treffend wie, wenn du beim Dart spielen, die Mitte triffst.Pluto hat geschrieben:Wie Belu schon sagte, das war von ihr.

Deine Aussage ist sehr oberflächlich und das kann ich nicht so stehen lassen, denn du siehst nur auf das Mittelalter und das da die "christliche" Kirche unter dem Namen der "katholischen Kirche" und bisschen später auch unter "evangelischer Kirche" viel Mist gebaut hat. Aber was ist mit der Zeit, bevor das Christentum überhaupt staatlich wurde? Also die 3. Generationen vor Konstantin? Du musst schon alles in deine Betrachtung aufnehmen. Wenn du das tust, dann wirst du sehr wohl sehen, das es nicht an Gott oder an seinem Wort liegt, sondern allein an uns Menschen.Pluto hat geschrieben:Yusuke hat geschrieben:Das aufrichtige Vertrauen auf Gott ist ein Garant für Tugend und gute Taten, und, wenn man die Menschen ansieht, unabhängig ob sie gläubig oder ungläubig sind, kann man erkennen, das der Mensch von sich selbst nicht für moralisch gutes Verhalten einsteht, sondern eher das Gegenteil.
Das Erste, dass Gottvertrauen Tugend und gute Taten sichert ist purer Unsinn, wenn man die Fakten der Geschichte des Christentums betrachtet. Beim zweiten Punkt, gebe ich dir vollkommen Recht!

Ja, das ist ein tolles Gedicht!Alfred Lord hat geschrieben:Who trusted God was love indeed
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Tho' Nature, red in tooth and claw
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Wer kann dem Gott der Liebe noch vertrauen,
In Liebe gar ein Gebot der Schöpfung seh'n,
Rot sind die Klau'n und Zähne der Natur,
Klamm ertönt ihr Geschrei ge'n den Glauben.

Seine Aussage scheint sich zu widersprechen, denn einerseits ehrt er die Schriften als besonders, aber dann hält er sie doch für "kindisch" (unglaubwürdig)? Hmm...Einstein hat geschrieben:Das Wort Gott bedeutet für mich nicht mehr als ein Ausdruck und ein Produkt menschlicher Schwäche, die Bibel ist eine Sammlung von ehrenwerten, aber primitiven Legenden, die dennoch ziemlich kindisch sind.
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Yusuke - Beiträge: 4263
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Re: Droht Gott Gefahr aus dem All?
Leiber Anton...Yusuke hat geschrieben:Absolut! Deshalb halte ich es für eine Anmaßung zu sagen, wir Menschen sind wie Tiere.Pluto hat geschrieben:Alle drei Faktoren sind einzigartig in der gesamten Tierwelt!
Wir Menchen sind nicht *wie Tiere*....
Wir Menschen SIND TIERE!!!.
Tiere, klassifiziert als Homo sapiens in der Familie der Menschenaffen ...
....und BASTA!!
Yusuke hat geschrieben:aber ihre Aussage ist für mich so treffend wie, wenn du beim Dart spielen, die Mitte triffst.
Ich treffe niemals die Mitte! Darin bin ich völlig unbegabt... dafür haben wir Belu!
Aber natürlich liegt es NUR an den Menschen, Artur!Yusuke hat geschrieben:Deine Aussage ist sehr oberflächlich und das kann ich nicht so stehen lassen, denn du siehst nur auf das Mittelalter und das da die "christliche" Kirche unter dem Namen der "katholischen Kirche" und bisschen später auch unter "evangelischer Kirche" viel Mist gebaut hat. Aber was ist mit der Zeit, bevor das Christentum überhaupt staatlich wurde? Also die 3. Generationen vor Konstantin? Du musst schon alles in deine Betrachtung aufnehmen. Wenn du das tust, dann wirst du sehr wohl sehen, das es nicht an Gott oder an seinem Wort liegt, sondern allein an uns Menschen.Das Erste, dass Gottvertrauen Tugend und gute Taten sichert ist purer Unsinn, wenn man die Fakten der Geschichte des Christentums betrachtet.
Erst Recht wenn sich (wie ich vermute) herausstellen wird, dass es keinen Gott gibt.
Yusuke hat geschrieben:Ja, das ist ein tolles Gedicht!
Ja. Tennyson war klar einer der ganz großen englischsprachigen Dichter.
Aber gläubig war er ganz sicher nicht.

Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.
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