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Es gab bis jetzt mehrere Stationen auf meinem Weg. Die erste von frühster Kindheit an. Ich glaube einfach daran, dass es Gott gibt, hatte aber keine wirkliche Beziehung zu ihm, an Jesus dachte ich in dieser Zeit gar nicht. Dann, keine Ahnung, vielleicht ab der Grundschule, war der Glauben für mich kein wirkliches Thema, ich dachte nicht oder kaum an Gott. Dann ab der 5. Klasse änderte sich das wieder. Nach einem Gespräch mit meinem Vater hatte ich plötzlich Angst vor der Hölle und er sagte wir, was ich tun müsse um gerettet zu werden. Aber das geschah eher aus Angst und ich hatte keine wirkliche Beziehung zu Gott. Ich führte weiterhin mein sündiges Leben fort und hörte nur mit wenigen Dingen, mit denen ich vorher keine Probleme hatte. Ich bezeichnete mich zwar als Christ, aber wirklich war ich es nicht. Ich hatte keine wirkliche Beziehung zu Gott, das Beten reduzierte sich auf wollen und kurz danken, an Jesus dachte ich so gut wie nie. Ich konnte auch nie wirklich sagen, dass ich Christ bin, ich zweifelte immer noch, auch wenn ich nicht hätte sagen können, dass ich nicht glaube, da ich doch irgendwie glaubte.
Diese Zeit ging bis vor ein paar Wochen. Ich informierte mich warum auch immer über das Christentum, Gott und Jesus und stieß auf einige Seiten, die mir weiterhalfen. Ich fing an eine wirkliche Beziehung zu Gott an und auch endlich zu Jesus, der davor keine wirklich richtige Bedeutung hatte, obwohl Jesus doch so wichtig ist. Ich wollte mein Leben ganz an Jesus und Gott übergeben, mich von ihren Führer zu lassen. Erst jetzt wurde mir immer sicherer, dass ich gerettet werde. Aber immer waren doch wieder Zweifel da, wenn auch viel weniger als sonst.
Bis vor gerade, ich las in den FAQ „Wie werde ich Christ?" und betete das Gebet dort. Plötzlich war da ein Gefühl, dass ich noch nicht kannte, ein gutes Gefühl. Jetzt bin ich mir richtig sicher, dass Jesus für mich gestorben ist, dass es ihn und Gott gibt, dass die Bibel 100% stimmt und das ich gerettet werde. In letzter Zeit hatten mich viele Zweifel und Sorgen geplagt; jetzt sind sie wie fortgeblasen. Vielleicht hatte ich ja schon vorher richtig geglaubt, aber jetzt bin ich mir auf jeden Fall sicher. Ich bin so dankbar, dass ich es jetzt endlich geschafft habe. Ich bin froh, dass ich es jetzt mit 17 kapiert habe. Wie viel Scheiße wäre in meinem Leben passiert, wenn ich erst später wirklich Christ geworden wäre? Gar nicht vorzustellen.
Ich will mich auch bei dem Autor des FAQ-Artikels bedanken und bei den Usern des Forums, die mir schon viel geholfen haben, indem sie auf meine Fragen geantwortet haben und natürlich auch auf Fragen von anderen Leuten, die ich aber auch hatte und so eine Antwort gefunden habe.
Ich bin so froh und irgendwie kann ich gar nicht wirklich aufhören zu schreiben, ich muss es einfach sagen: Jesus, ich bin dir so dankbar dass du für mich gestorben bist, meine Sünden auf dich genommen hast. Gott ich bin dir so dankbar, dass du deinen eigenen Sohn geopfert hast, damit ich gerettet werde. Ich habe das gar nicht verdient, bei all den Sünden, die ich schon begangen habe und villeicht auch noch begehen werde. Das alles ist aus der unendlichen Gnade und Liebe passiert, ich bin so dankbar und will die Liebe erwiedern.
Ich liebe dich Gott, ich liebe dich Jesus
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