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Keine Erinnerung an Bekehrung - Ist das schlimm?

Themen die das Neue Testament betreffen könnt ihr hier diskutieren.

Keine Erinnerung an Bekehrung - Ist das schlimm?

Beitragvon Klymaros » 10. Juli 2012 15:10

Hallo!

Zuallererst hoffe ich, daß ich in diesem Bereich des Forums richtig bin, denn ich habe überall geschaut, finde aber, daß meine Frage nirgends paßt - noch nicht einmal in die "Plauderecke" ...

Es geht darum, daß ich es derzeit etwas unangenehm finde, daß ich mich nicht ganz genau an den Tag meiner Bekehrung erinnern kann. Ich weiß zwar ungefähr, wann ich angefangen habe, die Bibel näher zu lesen und mich mehr mit Gott zu beschäftigen und zu ihm zu beten, aber mir fehlt einfach dieses "Das war am 12.06. 2005 um 16.32 Uhr"-Erlebnis. Wenn ich im Neuen Testament lese, wie die Menschen zum Glauben gekommen sind, dann war das immer ganz konkret und unmittelbar. Wie seht Ihr das? Ist so etwas wichtig? Ich bin gläubig, fühle mich in dieser Bekehrungssache aber irgendwie eines Ereignisses und einer "ganz bestimmten Minute", in der meine Bekehrung geschah, "amputiert".

Viele Grüße
Klymaros
(2. Tim. 2,11) אמת הדבר הזה אם נמות עמו גם עמו נחיה
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Re: Keine Erinnerung an Bekehrung - Ist das schlimm?

Beitragvon Joeni » 10. Juli 2012 15:16

Hallo Klymaros, die Bekehrung ist immer ein Teil eines größeren Prozesses, während welchem der Heilige Geist uns vorbereitet, hinführt, durchträgt, ans Kreuz bringt und uns am Schluss in die Wüste der Heiligung führt, wo der Rest unseres Lebens stattfindet. Ich persönlich kann schon den Tag nennen, aber es ist mir nicht so wichtig, es ist wichtiger zu wissen, dass es geschehen ist. Insofern kann es manchmal eine Hilfe sein, aber ist nicht unbedingt nötig, sich da so genau erinnern zu können. Also mach dir da nicht zu viele Gedanken... Der Herr kennt den Tag, und das zählt.
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Re: Keine Erinnerung an Bekehrung - Ist das schlimm?

Beitragvon Sascha » 10. Juli 2012 15:31

Ich kann mich an den Tag auch nicht erinnern, bzw. weiß den Tag nicht.
Is' doch nich' schlimm, es ist viel wichtiger, was du hier & heute im JETZT tust! Daran wird's sich schon offenbaren..
Ich weiß bei mir nurnoch , dass das irgendwann im August/September 2005 gewesen sein muss.. Also mit 18 aus eigener Entscheidung ganz bewusst erneut für Jesus entschieden. Aber schon als Kind Gott gekannt, da auch mit 3 oder 4 im HG getauft wurde..

Es ist im Prinzip genau dasselbe, wie mit zB. Menschen, die vorher ein sündiges Leben hatten & Gott nicht kannten, aber jetzt umgekehrt sind..
Viel wichtiger ist es sich nicht zur Sünde "umzudrehen", wie es Lot's Frau tat.. Gott kann mit Menschen, die sich ständig umdrehen nix anfangen, weil die irgendwann nämlich zurückbleiben werden.. Am Kreuz heißt es nur: Es ist vollbracht!
Wenn Gott was neues schafft, ist es IMMER besser als das alte.

Gruß Sascha :heart: :-)
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Re: Keine Erinnerung an Bekehrung - Ist das schlimm?

Beitragvon Christ1986 » 10. Juli 2012 16:07

Klymaros hat geschrieben:Hallo!

Zuallererst hoffe ich, daß ich in diesem Bereich des Forums richtig bin, denn ich habe überall geschaut, finde aber, daß meine Frage nirgends paßt - noch nicht einmal in die "Plauderecke" ...

Es geht darum, daß ich es derzeit etwas unangenehm finde, daß ich mich nicht ganz genau an den Tag meiner Bekehrung erinnern kann. Ich weiß zwar ungefähr, wann ich angefangen habe, die Bibel näher zu lesen und mich mehr mit Gott zu beschäftigen und zu ihm zu beten, aber mir fehlt einfach dieses "Das war am 12.06. 2005 um 16.32 Uhr"-Erlebnis. Wenn ich im Neuen Testament lese, wie die Menschen zum Glauben gekommen sind, dann war das immer ganz konkret und unmittelbar. Wie seht Ihr das? Ist so etwas wichtig? Ich bin gläubig, fühle mich in dieser Bekehrungssache aber irgendwie eines Ereignisses und einer "ganz bestimmten Minute", in der meine Bekehrung geschah, "amputiert".

Viele Grüße
Klymaros



Hallo,

ich weiß den genauen Tag meiner bekehrung auch nicht mehr, und schon garnicht die Uhrzeit.

Wir können aber Froh sein und preist den Herrn, das wir überhaupt uns bekehrt haben.

Bei CLV.de gibt es ein Buch das heißt ,
Ergreife das Leben und dort gibt es eine erzählung von jemanden der sich mehr mals bekehrt hat.

Jeschua/ Jesus kennt uns, das ist wichtig.

Shalom und Gottes Segen.

Christ1986 :-)
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Re: Keine Erinnerung an Bekehrung - Ist das schlimm?

Beitragvon Pflanzenfreak » 10. Juli 2012 16:40

Hallo Klymaros,
bei mir war es auch ein Prozess. Ich wurde christlich erzogen und irgendwann hab ich´s kapiert, dass ich für mich die Entscheidung treffen muss und hab´s getan. Ich kann nicht mal mehr sagen wie alt ich da war. Mich stört es auch gar nicht.
Bisher bin ich selten Menschen begegnet, die mich als Christ nicht für voll nehmen, weil ich dafür kein präzises Datum habe. Und ich muss sagen, ich bezweifle, dass diese Menschen kapiert haben worum´s wirklich geht.

Grüssle
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Re: Keine Erinnerung an Bekehrung - Ist das schlimm?

Beitragvon Christof » 10. Juli 2012 18:46

Hallo zusammen,

ich kann auch keinen genauen Zeitpunkt angeben. Es war ein Prozeß in einem längeren Zeitraum - also eine Zeit der Bekehrung.

Grüßle
Christof
Ps 32,10b "wer aber auf den HERRN vertraut, den umgibt er mit Gnade"
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Re: Keine Erinnerung an Bekehrung - Ist das schlimm?

Beitragvon Magdalena61 » 10. Juli 2012 21:19

:lol: Wie erfreulich, dass ihr auch nicht den genauen Tag und die Stunde eurer "Bekehrung" nennen könnt.

"Bekehrung" kann nur ein Anfang sein. Eine "Einladung" an Gott, in unserem Leben die Herrschaft zu übernehmen.
Nach der "Bekehrung" kommt die "Überführung": Nachdem der Geist Gottes von uns sozusagen die "Arbeitserlaubnis" erhalten hat beginnt Er damit, an uns zu arbeiten, um uns zu reinigen und zu verändern.
Klymaros hat geschrieben:Wenn ich im Neuen Testament lese, wie die Menschen zum Glauben gekommen sind, dann war das immer ganz konkret und unmittelbar.
Bei denen war's auch nicht mehr als ein Anfang. Es sind ja auch nicht alle dabei geblieben.

Warum meinst du, müsstest du den Tag deiner Bekehrung wissen, Klymaros? Macht dir jemand Druck?
LG
God bless you all for what you all have done for me.
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