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Warum läßt Gott so viel Leid zu?
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Re: Warum läßt Gott so viel Leid zu?
Darkside hat geschrieben:nur vom dem, was der Begriff beschreibt in seiner Definition
Das ist nicht "seine" Definition, sondern Eure System-Definition. - Systeme sind Teil der Realität - nicht umgekehrt.
- kurt181256
- Beiträge: 8037
- Registriert: 16. Juli 2012 13:38
- Wohnort: Nähe Würzburg
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- Glaubensrichtung / Konfession: Katholisch-Orthodox
Re: Warum läßt Gott so viel Leid zu?
Darkside hat geschrieben:Du scheinst da einige Dinge durcheinander zu bringen. Sterben zu müssen heißt nicht automatisch und gleichzeitig, leiden zu müssen, während (oder lange bevor) man stirbt.Pinehas hat geschrieben:.......... weil der Mensch es so wollte.1. Mose 2, 17 (Schlachter 2000):aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon ißt, mußt du gewißlich sterben! [f]
Somit... verfällt deine Aussage schon wieder zu Staub.
Beispiel:
Oh ja, du hast Recht, manche Menschen leiden sehr darunter, wenn sie auf Entzug sind. Nicht weil dieser Mensch süchtig werden wollte, nein die Umstände zwangen ihn, zu einer Droge zu greifen. Ergo, Gott ist schuld am Leid der Menschen.
So einfach kann das sein. Nicht war.
einen lieben Gruß Pinehas
Wenn sich zwei Bibelstellen scheinbar widersprechen, dann muss eine davon anders zu verstehen sein
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Pinehas - Beiträge: 2222
- Registriert: 9. Januar 2010 21:01
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Re: Warum läßt Gott so viel Leid zu?
Pinehas hat geschrieben:Gott ist schuld am Leid der Menschen. So einfach kann das sein. Nicht war.
Nein, so einfach ist es nicht. - Klar ist aber auch, dass es nicht der Mensch ist - versteht man Schuld als Folge willentlichen Handelns.
Leid ist nicht Folge individueller Verfehlung. - Da muss man wirklich tiefer gehen.
- kurt181256
- Beiträge: 8037
- Registriert: 16. Juli 2012 13:38
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- Glaubensrichtung / Konfession: Katholisch-Orthodox
Re: Warum läßt Gott so viel Leid zu?
Die Vorstellung, dass Gott unschuldige Menschen leiden lässt, ist auch für mich unvorstellbar.
Vorstellbar ist in diesem Zusammenhang deshalb für mich anderes, was mich darin bestärkt
auch weiterhin auf Gott zu vertrauen.
Seine Wege sind nicht unsere Wege und deshalb bin ich voller Zuversicht, dass ein Jeder eines Tages sagen wird, es war notwendig so wie es war, auch wenn es so für uns zunächst nicht aussah.
Gottvertrauen kann auch da beginnen wo der Verstand es nicht mehr fassen kann.
Michael

Vorstellbar ist in diesem Zusammenhang deshalb für mich anderes, was mich darin bestärkt
auch weiterhin auf Gott zu vertrauen.
Seine Wege sind nicht unsere Wege und deshalb bin ich voller Zuversicht, dass ein Jeder eines Tages sagen wird, es war notwendig so wie es war, auch wenn es so für uns zunächst nicht aussah.
Gottvertrauen kann auch da beginnen wo der Verstand es nicht mehr fassen kann.
Michael

- Michae
- Beiträge: 190
- Registriert: 5. Juni 2012 14:46
- Geschlecht: männlich
- Glaubensrichtung / Konfession: -----
Re: Warum läßt Gott so viel Leid zu?
Michae hat geschrieben:Seine Wege sind nicht unsere Wege und deshalb bin ich voller Zuversicht, dass ein Jeder eines Tages sagen wird, es war notwendig, so wie es war, auch wenn es so für uns zunächst nicht aussah.
Gottvertrauen kann auch da beginnen wo der Verstand es nicht mehr fassen kann.
Vollkommen einverstanden - finde ich echt gut, wie Du das ausdrückst. - Das schließt jedoch überhaupt nicht aus, dass Gott unschuldige Menschen leiden lässt - mindestens das AT ist voll von solchen Fällen.
- kurt181256
- Beiträge: 8037
- Registriert: 16. Juli 2012 13:38
- Wohnort: Nähe Würzburg
- Geschlecht: männlich
- Glaubensrichtung / Konfession: Katholisch-Orthodox
Re: Warum läßt Gott so viel Leid zu?
Der Tod ist wichtig damit wir das Leben schätzen ?
Papalapapp
Papalapapp
einen lieben Gruß Pinehas
Wenn sich zwei Bibelstellen scheinbar widersprechen, dann muss eine davon anders zu verstehen sein
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Pinehas - Beiträge: 2222
- Registriert: 9. Januar 2010 21:01
- Geschlecht: männlich
- Glaubensrichtung / Konfession: -----
Re: Warum läßt Gott so viel Leid zu?
Pinehas hat geschrieben:Der Tod ist wichtig damit wir das Leben schätzen ?
Habe ich was überlesen? - Was bedeutet dieser Satz?
- kurt181256
- Beiträge: 8037
- Registriert: 16. Juli 2012 13:38
- Wohnort: Nähe Würzburg
- Geschlecht: männlich
- Glaubensrichtung / Konfession: Katholisch-Orthodox
Re: Warum läßt Gott so viel Leid zu?
Guten Morgen liebe Leut'
Nein Kurt...
Mit dem Begriff "Realität" beschreiben wir das Seiende.
Der Begriff ist NICHT real, aber das was es beschreibt eben schon.
kurt181256 hat geschrieben:Darkside hat geschrieben:nur vom dem, was der Begriff beschreibt in seiner Definition
Das ist nicht "seine" Definition, sondern Eure System-Definition. - Systeme sind Teil der Realität - nicht umgekehrt.
Nein Kurt...
Mit dem Begriff "Realität" beschreiben wir das Seiende.
Der Begriff ist NICHT real, aber das was es beschreibt eben schon.
Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.
[George Orwell]
[George Orwell]
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Pluto - Beiträge: 10278
- Registriert: 2. November 2011 06:17
- Geschlecht: männlich
- Glaubensrichtung / Konfession: -----
Re: Warum läßt Gott so viel Leid zu?
So einfache Dinge versteht unser lieber Kurt halt nicht...Pluto hat geschrieben:Guten Morgen liebe Leut'kurt181256 hat geschrieben:Darkside hat geschrieben:nur vom dem, was der Begriff beschreibt in seiner Definition
Das ist nicht "seine" Definition, sondern Eure System-Definition. - Systeme sind Teil der Realität - nicht umgekehrt.
Nein Kurt...
Mit dem Begriff "Realität" beschreiben wir das Seiende.
Der Begriff ist NICHT real, aber das was es beschreibt eben schon.

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Darkside - Beiträge: 3946
- Registriert: 6. Juli 2011 16:02
- Geschlecht: männlich
- Glaubensrichtung / Konfession: -----
Re: Warum läßt Gott so viel Leid zu?
Pluto hat geschrieben:Mit dem Begriff "Realität" beschreiben wir das Seiende.
Der Begriff ist NICHT real
Kein Problem. - Dann definieren wir halt rein sprachlich "Realität" als das Seiende, also als Wahrnehmung, und stellen dem das "Sein" gegenüber.
Allerdings ist das ein Kuddelmuddel, weil etwa A. Rand das "Sein" "objektive Realität" nennt, also gerade nicht als Seiendes.
Genauso Heidegger: "Das Sein ist also nicht eine Vorstellung, die wir von den Dingen haben und dann gleichsam über diese werfen, so dass sie uns innerhalb der Welt verständlich werden".
Auch Heidegger: "Eine Suche nach dem Sein fördert somit immer nur Seiendes zutage".
Der Satz passt wie die Faust aufs Auge - nach Deiner Version hieße dies:
"Eine Suche nach dem Sein fördert somit immer nur Realität zutage"
Bei mir würde derselbe Inhalt lauten:
"Eine Suche nach der Realität fördert somit immer nur Wahrnehmung zutage"
Mit Verlaub halte ich meine Version für besser, weil Du kaum einen finden wirst, der "Sein" als Gegenstück zu "Realität" versteht.
Darkside hat geschrieben:So einfache Dinge versteht unser lieber Kurt halt nicht...
Nein - so einfach wie möglich, aber nicht einfacher.
- kurt181256
- Beiträge: 8037
- Registriert: 16. Juli 2012 13:38
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